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Wie aus Omas Kochtopf


Selbst Gemachtes günstiger für HNA-Abonnenten

BREITAU. Vor neun Jahren hatten Heike und Alois Brüggemann die Idee, ein eigenes Heuhotel zu eröffnen. ,,Mein Mann und ich kommen beide aus dem Münsterland, und da gibt es ziemlich viele Heuhotels", erzählt Heike Brüggemann. Sie erwarben ein Anwesen mit großem Garten in Sontra-Breitau. ,,Breitau ist landschaftlich sehr schön gelegen, unter anderem deshalb sind wir hierher gekommen", berichtet Alois Brüggemann. Rasch begannen die Umbauarbeiten. Im Mai 2004 feierten die Brüggemanns die Eröffnung ihres Heuhotels. Der Heuhof Breitau ist seitdem Ziel zahlreicher Naturfreunde, die mit ihren Schlafsäcken im Heu übernachten. Morgens bereitet Heike Brüggemann Frühstück für sie zu. Ein Restaurant und ein Hofladen gehören ebenso zum Heuhof Breitau. Im Restaurant finden Familienfeiern statt, Speisen werden fast aus schließlich mit Zutaten aus der Region zubereitet. Im Hofladen verkaufen Brüggemanns selbst Produziertes ,,Wir betreiben Genusshandwerk, unsere Produkte sind alle wie aus Omas Kochtopf", erklärt Heike Brüggemann.

Seit kurzem verkauft der Hofladen auch im Onlineshop www.ahlewurscht.de. Momentan kann man im Internet Fruchtaufstriche, Chutneys und Sirups vom Heuhof Breitau kaufen. HNA-Abonnenten erhalten im Online-Shop einen Presinachlass von fünf Prozent. Ab einem Einkaufswert von 100 Euro übernimmt der Lieferant die Portokosten. (zdü) Informationen zum neuen Internet-Kaufhaus bei Jan Wagner, Telefon 0561/2031220. www.ahlewurscht.de und www.hna.de


Sontras Narren nehmen Kurs auf
 

Sontra. Sie sind diesmal ein paar Tage später dran. Die Sontraer Karnevalisten, die Hänselsänger, gehen zur Vorbereitung auf die neue Saison seit nun schon vier Jahrten an einem Wochenende in Klausur. Dabei probt die närrische Schar um den offiziellen Faschingsauftakt am 11. November intensiv mit ihrer musikalischen Koryphäe Karl-Heinz Bill im Heuhotel in Breitau. Dort serviert Gastwirt Alois Brüggemann nach der harten Arbeit knusprigen Gänsebraten, ehe die närrische Schar am Ende des feuchtfröhlichen Abends zur Nachtruhe ins weiche Heu abtaucht.
Die „Wilde 13“ ist zwar nach dem berufsbedingten Ausfall von Andreas Schimanski auf ein Dutzend Narren zusammengeschrumpft, aber die Hänselsänger haben trotzdem kein bisschen an Energie verloren, sie gehen mit der gewohnten Intention ans Werk, um dem Auditorium bei den Prunksitzungen am 31. Januar und am 7. Februar, jeweils ab 20.11 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses der alten Bergstadt, wie gewohnt Karneval der Extraklasse zu präsentieren.
Das Oberhaupt der Narren, Günter Heese, er führt den Verein seit der Gründung im Mai 1991 als Vorsitzender, zeigte sich im Gespräch mit der WR angetan von der Probe: „Wir waren stark vertreten, zehn von unseren jetzt zwölf Aktiven haben die von uns selbst geschrieben Texte mit der Musik von Karl-Heinz Bill in Einklang gebracht“, so Heese. Er ist ein Perfektionist, überlässt nichts dem Zufall und hat natürlich wieder großen Anteil am ausgewogenen Programm.
Apropos Programm: Das gibt's im Übrigen wieder für zehn Euro. „Wir haben den Eintrittspreis stabil gehalten und würden uns über zwei ausverkaufte Häuser sehr freuen, denn das wäre der verdiente und der schönste Lohn für unsere harte Arbeit, mit der wir bereits im September begonnen haben“, schwenkt Günter Heese aufs Programm. An der Seite der Hänselsänger Günter Heese, Michael Gerlach, Ingo Hartmann, Volker Hühnert, Jürgen Klier, Bernd Köcher, Holger Reimold, Andreas Schindler, Jörg Sobek, Bernhard Walter, Rolf Weber und Karsten Weißmantel stehen zahlreiche Protagonisten, die zusammen mit den Gastgebern „Sontra Helau“ singen. Neben den „Zwei Veilchen“ Günter Heese und Ingo Hartmann, Bernd Köcher und Susanne Mutter von den Hänselsängerfrauen, die aus den eigenen Reihen in die Bütt steigen, verleihen Gerda Wagner aus Seifertshausen, Arno Ring aus Gilfershausen und Helmut Frank aus Nentershausen der Prunksitzung mit ihren Vorträgen zusätzlich hohes närrisches Niveau.
Wir haben den Eintrittspreis stabil gehalten und würden unsüber volle Häuser sehr freuen, denn das wäre der schönste Lohn für unsere harte Arbeit.
Günter Heese
Augenschmaus garantieren die Mädels der Tanzgarde Heyerode und auch die Tänzer der Feuerwehr Königswald, die derzeit am hr-Wettbewerb „Hessen sucht das beste Männerballett“ teilnehmen. Nach der Topgranate des Vorjahres von Rotkäppchen und dem bösen Wolf sind die Frauen der Hänselsänger gefordert. „Sie sind erneut auf gutem Wege, wollen aber nichts verraten“, erzählt Günter Heese. Viel gibt auch er nicht preis: „Wir wollen die Gäste überraschen. Nach unserem stimmungsvollen Einstieg werden wir uns im Mittelteil mit dem Volksgeschehen und der aktuellen Politik auseinandersetzen.“
Ein letztes Geheimnis hütet Moderator Bernd Bodenstein: Auch die Hänselsänger wissen bis zum ersten Vorhang nicht, in welchem Outfit der freche Bäckermeister durch das Programm führt.
Im Anschluss an die Büttenabende kann zu den Klängen der El Salvatores aus Nentershausen bis in die Morgenstunden getanzt werden.
Hänselsänger halten Preise stabil: Eintrittskarten gibt's beim Vorsitzenden
Die Hänselsänger haben die Eintrittspreise stabil gehalten. Wie in den letzten Jahren kosten die Karten für die Prunksitzungen zehn Euro.
Sie sind ab sofort im Vorverkauf zu erwerben und eignen sich bestens als Weihnachtsgeschenk. Der Vorsitzende Günter Heese, Oderstraße 13 in Sontra, nimmt die Bestellungen unter der Telefonnummer 05653/1820 entgegen. Selbstverständlich sind die Karten auch über alle anderen Ensemblemitglieder zu bekommen. (Werra-Rundschau Mittwoch, 19. November 2008)